Einen Grund für ihr soziales Engagement erklärt sie so:
"Ich hatte einfach immer das Gefühl – besonders in dieser Branche – es gibt so viel Exzess, es gibt so viele Privilegien. Und … ich fühlte mich schuldig. Ich dachte: „Wow, ich bin wirklich [Schauspielerin]… ich wollte das schon immer machen und jetzt mache ich es und ich habe SO viel Glück.“ Und ich glaube, es hat mir - schon als Kind - immer wenn ich jemanden in Schwierigkeiten gesehen habe, oder jemanden, der unter Druck geraten oder ausgegrenzt wurde, das Herz gebrochen. Ich glaube also, dass ich dieses Empathie-Gen habe – und meine Tochter hat es definitiv. Und ich… du kannst es nicht ignorieren. Du hörst irgendwie auf dein Herz und sagst: „Okay, nun, mein Herz sagt mir, ich muss etwas tun.“
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Alle Fotos © by Amanda Tapping
Amanda Tapping hat ihre Talente immer zum Wohl anderer eingesetzt
und Dutzende von Wohltätigkeitsorganisationen durch ihre persönlichen Kongressauftritte und durch ihre Arbeit unterstützt.
Als sie im Jahr 2013 auf einer Convention gefragt wurde, für welches Projekt sie in Erinnerung bleiben möchte, hat sie "Sanctuary for Kids“ geantwortet. Diese gemeinnützige Organisation leitete Hilfsmittel zu Projekten, bei denen Kinder auf der ganzen Welt in Not waren, und sammelte weltweit viele hunderttausende Dollar für solche Projekte durch Online-Auktionen von Erinnerungsstücken, Fanerfahrungen und ihre eigene Spenden-Convention in Großbritannien, die alle 18 Monate von Gabit Events durchgeführt wurde. "Sanctuary for Kids" unterstützte Wohltätigkeitsorganisationen in Vancouver (Watari), Nepal (NOH, NGN, Asha Nepal) und Haiti und brachte über eine Million CAD im Laufe von zehn Jahren auf. Nachdem sie erreicht hatten, was sie sich vorgenommen hatten, schloss die gemeinützige Aktion im Dezember 2018 ihre Pforten. Die Gelder, die durch Fans, Freunde, Veranstaltungen und Spendenaktionen in diesen Jahren gesammelt wurden, haben so viel erreicht und ein Erbe hinterlassen, das niemals vergessen wird und die Welt verändert hat.
Amanda unterstützt die Wohltätigkeitsorganisationen weiterhin privat, wie z.B. die Obakki-Stiftung. Seit Jahren unterstützt Amanda auch mehrere andere Wohltätigkeitsorganisationen wie die Coast Foundation, die Canadian Cancer Society, die Multiple Sclerosis Society, Pollution Probe, die Gesellschaft zur Verhütung von Tierquälerei und Hearing Dogs for Deaf People. Sie sitzt im Führungsrat der Waterkeeper Alliance. Sie hat an weiteren Projekten und Spenden- / Sensibilisierungsveranstaltungen teilgenommen, zum Beispiel am PinUps for Pink-Kalender, um den Kampf gegen Brustkrebs zu unterstützen, der Spendenaktion Once Upon A Cure, sammelte Geld für Therapieforschung für Mucopolysaccharidosis und V-Day, in dem sie bei den The Vagina Monologues auftrat um zur Beendigung der Gewalt gegen Mädchen und Frauen beizutragen. In 2018 trat sie bei zwei Veranstaltungen auf, eine, um Geld für einen krebskranken Jungen zu sammeln und das Bewusstsein für Knochenmarkspenden zu stärken, die andere, um Geld für zwei Wohltätigkeitsorganisationen zu sammeln, die Kinder in kritischen Situationen unterstützen (VACFFS und KIND).
Amanda ist eine Sprecherin von UNICEF, bei der es darum geht, lokale Schulen zu besuchen und die Schüler über die Probleme aufzuklären, mit denen Kinder in einigen Ländern konfrontiert sind, wie zum Beispiel einen Mangel an sauberem Wasser und medizinischer Versorgung.
Das Gefechtsarmband oder Loyalität ist eine Tugend!
Als Amanda Taping, die die US-amerikanische Luftwaffen-Major Samantha Carter von Stargate SG-1 spielt, Vancouver Mitte Dezember 2001 verließ, hatte sie keine Ahnung, wohin sie reisen oder wen sie treffen würde. Mit anderen Darstellern aus der Hit -Serie SG-1 [Teryl Rothery, Don S. Davis und Christopher Judge] unter Vertrag genommen - um an der "Operation Starflight" der USO teilzunehmen - wusste sie nur, dass sie in Richtung des Nahen Ostens auf allieierte Truppen treffen würde, die dort als Reakton auf die Terroranschläge vom 11. September stationiert waren."Aus Sicherheitsgründen", sagt die Schauspielerin, "wussten wir nicht, worhin genau wir fahren würden, obwohl wir uns sicher waren, dass wir, wo immer unser Ziel war, nicht in Gefahr geraten würden."
Sicher zurück in Vancouver reflektierte Amanda die Reise mit großem Stolz und enormem Respekt vor den Männern und Frauen, die in der Gegend stationiert sind. Sie und ihre Kollegen wurde gebeten, die besuchten Ziele nicht offenzulegen. Dieser Bitte entsprach Amanda bereitwillig, und teilte nur mit dass die Gruppe "tapfere Männer und Frauen in der Nähe des Kampfgebietes gelegen hat.
Amanda und ihre Stargate SG-1-Co-Stars waren nur wenige Tage in der Region, aber das hinderte sie nicht daran, schnell Bindungen mit denen zu formen, die sie auf ihrem Weg traf. "Ein paar US-Soldaten, die ich getroffen habe, haben mir das gezeigt", erklärt sie und zeigt mit enormem Stolz auf ein geflochtenes Stoffarmband an ihrem rechten Arm, das durch einen khakifarbenen Knopf an Ort und Stelle befestigt ist. "Jedes Mitglied dieser speziellen Einheit trägt eines von ihnen. Sie werden 'Kampfbänder' genannt, und die Truppen machen sie aus den Schnüren, die an den Säumen ihrer Hosenbeine befestigt sind, um sie in ihren Stiefeln zu halten, und dann wird jedes mit einem Knopf zu Beginn jeder Mission befestigt. Jedes Mitglied der Einheit gibt einen Knopf aus seiner eigenen Uniform für das Armband eines anderen Kumpels. Mitglieder der Einheit machen die Armbänder zu Beginn jeder Mission und tragen sie, bis die Mission abgeschlossen und jedes Mitglied sicher zurückgekehrt ist. Es ist eine sehr bewegende Tradition", sagt Amanda, "und ich fühlte mich sehr geehrt, in ihre Reihen einbezogen zu werden." Als sie wieder zum Set der SG-1-Produktion zurückkehrte, war ihre erste Station das Garderobe-Department, in der sie der Kostümdesignerin Christina McQuarrie erklärte, dass "Samantha Carter in absehbarer Zukunft ein Accessoires tragen würde. "Christina fand das großartig" erinnert sich Amanda. "Ich erklärte die Umstände im Zusammenhang mit der realen Tradition und sie stimmte zu, dass das Tragen des Armbands genau das ist, was Carter tun würde. Ich habe es seitdem - sowohl vor der Kamera als auch dahinter - getragen." Die Verantwortlichen der Serie waren darüber nicht begeistert, was in dem Fall aber Amanda egal war. "Wenn nötig, hätte ich es unter meinen Ärmel gesteckt, aber ich nehme dieses Armband auf keinen Fall ab, bis diese Mission abgeschlossen ist. Diese Männer und Frauen riskieren ihr Leben für unsere Freiheit und Sicherheit. Dies ist das Mindeste ich tun kann."